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Sonntag, 20. Dezember 2015

Vegane Mousse au Chocolat

Weihnachten rückt näher und damit das Weihnachtsmenü. Ich habe lange überlegt, was für ein Dessert ich zu einem vegetarischen festlichen Mahl anbieten kann und nach einigen Experimenten hab ich mich für eine Mousse au Chocolat entschieden. Das Besondere an dieser Mousse ist, dass sie vegan zubereitet werden kann und traumhaft schmeckt. Darin enthalten sind supergesunde Sachen wie Avocado und Datteln, sowie rohes Kakaopulver.


Die Avocado verleiht dem Ganzen eine wunderbar cremige Konsistenz und selbst Skeptiker lassen sich von dem Endresultat schnell überzeugen :-).

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Man nehme für 2 Personen:

- 1 reife Avocado ( diese sollte beim Anfassen und Drücken leicht nachgeben)
- 8 Datteln (entkernt)
- 1/2 Esslöffel milden flüssigen Biohonig (für die, die es gerne süßer mögen kann es auch 1 Esslöffel sein)
   alternativ: Ahornsirup
- 1 Messerspitze Zimtpulver
- 1/4 Teelöffel Kardamonpulver
- 1-2 Esslöffel Kakaopulver ( Rohkakao, entölt)
-  1 Teelöffel fein geriebene Bio-Orangenschale

Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Avocado mit einem Esslöffel aus der Schale lösen und in einen hohen großen Becher füllen (ein kleiner Topf tut es auch). Die Datteln halbieren und dazu geben. Nun die Gewürze und den Honig oder Ahornsirup und den Kakao zugeben und alles cremig pürieren.
Die Bio-Orange abwaschen und mit einer Reibe feine Zesten von der Schale reiben, unter die Mousse geben.
Die Mousse au Chocolat in kleinen Schälchen anrichten, mit Orangenschale garnieren und mit Kakaopulver und einer Dattel dekorieren.
Dieses gehaltvolle Dessert wird besser verdaulich mit Gewürzen wie Zimt und Kardamon und Honig als Süßungsmittel. 



Schöne Weihnachten und guten Appetit!

"Was Sie zwischen Weihnachten und Neujahr essen, ist wirklich ganz egal, wichtig ist, was Sie zwischen Neujahr und Weihnachten zu sich nehmen." - Eckart von Hirschhausen

Montag, 14. Dezember 2015

Auberginencreme - Baba Ganoush

Auberginen sind ein wunderbares Gemüse. In Olivenöl gebraten entwickeln sie ein phantastisches Aroma und können vielfältig verwendet werden. Sie enthalten viel Kalium und Beta Carotin und sind ein fester Bestandteil der orientalischen und mediterranen Küche. Auf Grund ihrer Bitterstoffe ist die Aubergine zum rohen Verzehr nicht geeingnet. Wenn man sie vor der Zubereitung mindestens 10 Minuten in Salzwasser einlegt entzieht man ihnen diese Bitterstoffe und sie können ihr Aroma voll entfalten. Im Ayurveda zählt die Aubergine auf Grund ihres Geschmacks und ihrer erwärmenden Wirkung im Winter mit zu den beliebtesten Gemüsesorten.

Ich bereite heute daraus einen veganen Brotauftrich zu, der als Vorspeise und auch als Beilage zu Getreidegerichten verspeist werden kann. Dieses Rezept überzeugt nach meiner Erfahrung selbst Menschen, die Auberginen ansonsten meiden. :-).


Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 45 Minuten Backzeit für die Auberginen
Man nehme für 2 Personen:

- 2 Auberginen
- 3 Esslöffel Olivenöl extra vergine
- 1 Teelöffel Cumin (gemahlen)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 1 Teelöffel Tahin
- 1 Prise Steinsalz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
- 1 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
- 1 Esslöffel Schwarzkümmel
- 1 Esslöffel frischer Dill
- 1-2 Esslöffel Granatapfelkerne


Zubereitung:

Den Backofen auf 220°C vorheizen. In der Zeit die Auberginen gut abwaschen, halbieren und 10 Minuten in Salzwasser einlegen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Eine Auflaufform mit 2 Esslöffeln Olivenöl auspinseln, die Auberginenhälften mit der angeschnittenen Seite nach unten hinein legen und für 45 Minuten im Backofen backen.
Die Auberginen sehen nun etwas schrumpelig aus und duften sehr lecker. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Aubergine kratzen und in eine tiefe Schale geben; das Tahin, das Salz, den Pfeffer und den Zitronensaft dazu geben.
In einer kleinen Pfanne nun das restliche Olivenöl vorsichtig erwärmen, darin das Cumin und den Knoblauch kurz anrösten. Die Knoblauch-Cumin-Mischung ebenfalls zu dem Auberginenfruchtfleisch geben. Alles pürieren so daß eine cremige Masse entsteht.
Die Auberginencreme nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und auf einem kleinen Teller anrichten. Mit dem Schwarzkümmel bestreuen und mit dem Dill und den Granatapfelkernen garnieren.

Die Auberginencreme lässt sich auch prima am Vorabend nebenbei zubereiten und ist mit etwas frischem Brot oder einem Getreidesalat ein leckeres Mittagessen, das man sich gut zur Arbeit mitnehmen kann.

" Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung." - Jean Paul

Sonntag, 22. November 2015

Butternut Kürbis süß-sauer mit Oliven Scones

Im Moment ist Kürbiszeit, und es gibt sie in unendlich vielen Formen und Farben zu kaufen. Schnell ist aus einem Kürbis eine leckere Mahlzeit bereitet und der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Ich koche heute daraus ein Rezept aus Italien und nutze dafür den Butternut Kürbis, da ich dessen feine Konsistenz und das zarte fruchtige Kürbisfleisch sehr schätze. Mit wenigen Gewürzen und Kräutern und einfachen Oliven Scones ein Leckerbissen.


         Man nehme für 2 Personen:

         Für den Kürbis:
  • ca. 400g Butternut Kürbisfruchtfleisch (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Teelöffel Rohrzucker
  • 3 Esslöffel Zitronensaft (frisch gepresst)
  • ca. 2 Esslöffel Olivenöl (extra vergine)
  • ½ kleine Tasse Wasser
  • ½ Hand voll frische Basilikumblätter (gehackt)
  • 1 Prise Steinsalz
      
   Für die Oliven Scones (ergibt ca. 10-15 Stück):
  •  250g gekochte Kartoffeln
  • 125 ml Sojamilch
  • 250g Mehl
  • 4 Teelöffel Backpulver
  • 30g Butter
  • 3 Esslöffel gemischte entkernte Oliven (gehackt)
  • 3 Teelöffel frischeRosmarinnadeln (gehackt)
  • 125ml Wasser
      
    Zubereitung:

    Für die Scones die gekochten Kartoffeln pellen und zerdrücken. Mit den restlichen Zutaten gut verkneten und einen geschmeidigen Teig herstellen. Diesen ca. 5-10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 170°C (Umluft) vorheizen.

    Das Olivenöl vorsichtig in einem Topf mit dickem Boden erwärmen; darin die Zwiebel, den Knoblauch, die Nelken und die Zimtstange anrösten.
    Das Kürbisfruchtfleisch dazu geben und alles gut miteinander vermengen. Den Zucker sowie den Zitronensaft über das Gemüse geben, alles noch einmal gut umrühren. 15-20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Wasser verdunstet ist. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.

    In dieser Zeit ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig für die Scones auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einer ca. 2cm dicken Fläche auseinander drücken. Mit einem kleinen bemehlten Glas (ca. 4cm Durchmesser) Kreise ausstechen, diese auf das Backpapier legen und im Backofen ca. 10-15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

    Das Kürbisgemüse mit etwas Salz abschmecken und mit den Basilikumblättern garnieren; mit den Oliven Scones servieren.

    "Liebe kann man wie einen Kürbis handhaben. Bewundern, aushöhlen, zum Leuchten bringen, zum Schreckgespenst machen oder für ein genußvolles Gericht zubereiten." - Traudel Zölffel

Donnerstag, 19. November 2015

Blattspinat mit Paneer

Heute geht die kulinarische Reise in den Osten, nach Indien. Das von dort stammende Gericht, Palak Paneer, ist ein ziemlich einfaches Essen und gehört mit zu meinen Lieblingsspeisen. Der Paneer ist einfach herzustellen und stellt eine gute Eiweißquelle dar. Die Gewürze, die zur Zubereitung des Spinats verwendet werden machen diesen aromatisch würzig und den Paneer bekömmlich. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das Rezept zuzubereiten, ich habe mich heute für Folgende entschieden:


Man nehme für 2 Personen:

Für den Paneer:

- 1 Liter Vollmilch (Bio, nicht homogenisiert)
- 3 Esslöffel Zitronensaft
- etwas Ghee zum Anbraten
- 1 Mulltuch
- ein feines großes Sieb
- einen Steinmörser oder ein anderes schweres Gefäß
- mindestens 1 Stunde Abtropfzeit

Für den Spinat:

- 1 Teelöffel frischer Ingwer (gerieben)
- 1 mittelgroße rote Zwiebel (in halbe feine Ringe geschnitten)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 1/2 Teelöffel Koriander (gemahlen)
- 1/2 Teelöffel Cumin (gemahlen)
- 1/2 Teelöffel Garam Masala
- 1 mittelgroße reife Tomate (nach Möglichkeit geschält und entkernt, gehackt)
- etwas Salz
- 3 Esslöffel Sahne
- 4 Hand voll frischer Blattspinat (gewaschen & grob gehackt)
- 1-2 Teelöffel Ghee

Zubereitung:
Die Beschreibung wie Paneer zubereitet wird folgt im Anschluß.
Für den Spinat das Ghee in einem Topf oder einer hohen Pfanne mit dickem Boden erhitzen, darin die Zwiebel, den Knoblauch und die Gewürze anrösten, bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind.
Den Blattspinat und die Tomate unterheben und mit einer halben Tasse Wasser und etwas Salz ca. 5-10 Minuten dünsten, die Sahne vorsichtig unterheben. Mit dem in Ghee angebratenen Paneer servieren.
Dazu passt gut Basmatireis und Chapati.

Die Paneerzubereitung sollte im Vorfeld statt finden. Der Paneer braucht mindestens 1 Stunde zum Abtropfen. Für den Paneer im Vollmilch in Bioqualität verwenden.
Man benötigt zusätzlich ein feines Sieb und ein Mulltuch.

Die Milch in einem Topf mit dickem Boden unter Rühren zum Kochen bringen. Den Zitronensaft nach und nach dazugeben und gut unterrühren. Die Milch weiter köcheln lassen, bis sie gut ausflockt.



Ein angefeuchtetes Mulltuch in ein feines Sieb legen, und die jetzt ausgeflockte Milch absieben.


Gut abtropfen lassen..


 
Das Mulltuch zusammenfalten, oben verknoten, und den Paneer mit einem Steinmörser oder einem anderen schweren Gefäß beschweren, weiter abtropfen lassen für mindestens 1 Stunde..


 Den Panner in Scheiben schneiden und in heißem Ghee knusprig anrösten.

Guten Appetit :-).

" Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen." - Dalai Lama

Sonntag, 8. November 2015

Wildreis-Gemüse-Bowl mit Cashewnüssen und knusprigem Sesamtofu

Wildreis ist mit dem uns bekannten Reis in herkömmlichen Sinne nicht verwandt. Er ist der Samen des wildwachsenden Wassergrases und dient der indianischen Bevölkerung Kanadas schon seit Jahrtausenden als wichtige Nahrungsquelle.
In der europäischen Küche wird er auf Grund seines nussigen Geschmacks sehr geschätzt und auch seine Nährwerte sind bemerkenswert. Sein Eiweißgehalt liegt deutlich über dem von "normalem" Reis und auch von anderen Getreidearten. Ebenso kommen essentielle Fettsäuren im Wildreis vermehrt vor und auch der Eisengehalt ist hervorzuheben (4,4mg / 100g).
Ich habe ihn mit Basmatireis gemischt, und für mein Rezept verschiedenes Gemüse und orientalische Gewürze verwendet. In Kombination mit gerösteten Cashewnüssen und mariniertem Tofu eine leckere kleine Mahlzeit.



Zubereitungszeit ca. 1 Stunde.

Man nehme für zwei Personen:

- 1 Hand voll frische Erbsen oder Tiefkühlerbsen
- 1 große Möhre (geschält und fein gewürfelt)
- 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 2 Esslöffel Butterschmalz oder Kokosfett
- 1 kleine Zimtstange
- 3 Gewürznelken (angemörsert)
- 3 Kardamomkapseln (angemörsert)
- 1 kleine Tasse Vollkornbasmatireis
- 3 Esslöffel Wildreis
- Saft einer halben kleinen Limette
- 2 Hand voll Blattspinat (am Besten jungen)
- 1 Stück Tofu (ca. 200g) (am Besten finde ich den Tofu von "Taifun")
-  1 kleine Tasse Shoyu Sojasauce
- Sesamkörner (ca.4-5 Esslöffel)
- 1 Hand volll Cashewnüsse
- 1/2 Liter Gemüsebrühe
- etwas Salz
- etwas schwarzen Pfeffer (frisch gemahlen)

Den Tofu  in halbe nicht zu dicke Scheiben schneiden und in der Sojasauce marinieren.
In einem Topf mit dickem Boden das Butterschmalz oder Kokosfett erhitzen, darin die Zwiebel, den Knoblauch, den Kardamom und die Gewürzenelken anrösten. Den Wildreis und den Basmatireis unterrühren und eine weiter Minute mitrösten. Mit dem Limettensaft vermengen und der Gemüsebrühe auffüllen. Die Zimtstange dazu geben und alles bei mittlerer Flamme und geschlossenem Deckel 40 Minuten köcheln lassen. In der Zeit die Cashewnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten.
Die Möhren und die Erbsen nun zum Reis geben und weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Nun den Tofu abtropfen lassen und in den Sesamkörnern wälzen. In einer Pfanne das Butterschmalz oder das Kokosfett erhitzen und den Tofu darin von beiden Seiten kross anbraten.
Abschließend den Reis mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Blattspinat unterheben und 2-3 weitere Minuten auf der heißen Herdplatte ziehen lassen.
Die Reis-Gemüse-Mischung in Schalen servieren und mit den Cashewnüssen und dem Sesamtofu garnieren.
Guten Appetit :-).

" Erde die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht; liebe Sonne, liebe Erde, Euer nie vergessen werde." - Christian Morgenstern

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gemüsesuppe mit Kichererbsen und Bulgur nach Yotam Ottolenghi

Bei der letzten Reise durch Ibiza in diesem Herbst habe ich in einem phantastischen veganen Restaurant ein Kochbuch von Yotam Ottolenghi entdeckt. Für mich ist dieser Koch ein Meister seines Fachs und sein Buch über Vegetarische Köstlichkeiten ist eine nicht versiegende Quelle an Inspiration. Beim Durchlesen des Buches bin ich auf eine schlichte Gemüsesuppe gestossen, die mich auf Grund ihrer Zutaten sofort angesprochen hat. Ein Nachkochen ist sehr empfehlenswert!! Das Gemüse, das verwendet wird, ist variabel, ich habe noch etwas rote Spitzpaprika dazu getan. Die Fetacreme habe ich ebenfalls etwas abgewandelt.

Diese Suppe schmeckt wunderbar und wärmt bestens in der momentanen eher kühlen und feuchten Jahreszeit. Auch ohne Fetacreme ist sie ein Genuß, was diejenigen erfreuen wird, die sich vegan ernähren.

Und so sieht das Ganze dann fertig aus:


   

Man nehme für 2 Personen:

- 1 mittelgroße rote Zwiebel (in Würfel geschnitten)
- 2 Knoblauchzehen (zerdrückt)
- 1 große Möhre (geschält + in Würfel geschnitten)
- 2 Sellerstangen (in Würfel geschnitten)
- 1 rote Spitzpaprika (in Würfel geschnitten)
- 1 Esslöffel Harissa
- 1 Teelöffel Cuminsamen (zermörsert)
- 1 Teelöffel Korianderpulver
- 1/2 Glas gegarte Kichererbsen
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 1 Hand voll feiner Bulgur 
- Salz, schwarzer und roter Pfeffer (gemahlen)
- etwas Olivenöl

Für die Fetacreme:

- 50g Ziegenfeta
- 1/2 Becher Ziegenjoghurt
- 1 Esslöffel frisches Koriandergrün (gehackt)
- 1 Esslöffel frische Minze (gehackt)
- etwas Salz

Das Olivenöl in einem Topf erwärmen, darin die Zwiebel, den Knoblauch, den Cumin und das Korianderpulver anrösten bis es duftet. Die Paprika, die Möhre und die Selleriestangen sowie das Harissa dazu geben und weitere 2 Minuten mitbraten.Die Gemüsebrühe dazu geben, alles mit etwas Salz und der Pfeffermischung würzen. Vorsichtig die Kichererbsen unterheben und bei kleiner Flamme 10-15 Minuten köcheln lassen.
In der Zeit den Bulgur mit etwas Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, abgießen, abtropfen lassen und beiseite stellen.
Alle Zutaten für die Fetacreme in einen Mixer geben und zu einer Creme pürrieren.

Vor dem Servieren den Bulgur in die Suppe geben, diese in tiefen Tellern anrichten und mit einem Esslöffel Fetacreme verfeinern.
Guten Appetit!

"In jedem Menschen ist Sonne, man muss sie nur zum Leuchten bringen." - Sokrates


Sonntag, 18. Oktober 2015

My Pad Thai

Nach einem Umzug und einer kreativen Pause geht es jetzt frisch und munter weiter mit leckeren Rezepten auf meinem Blog und natürlich auch zu Hause.

Heute stelle ich ein ganz besonders aromatisches und köstliches Gericht aus Thailand vor, die Pad Thai. Jeder, der dort schonmal war, kennt dieses einfache leckere Nudelgericht, das in den unterschiedlichsten Variationen von den Garküchen verkauft wird. Und auch wenn die thailändische Küche eine unglaubliche Vielfalt an duftenden phantastischen Gerichten zu bieten hat, bleibt Pad Thai für mich der Inbegriff thailändischer Küche und kommt regelmäßig auf den Tisch. Es ist schnell zuzubereiten und gelingt immer. Dazu schmeckt es einfach unglaublich gut! Hier meine Variation..



Man nehme für zwei Personen:

- 3 Nester breite Glasnudeln
- 1 Stück frischer Ingwer (fein gerieben)
- 1 Stück frische rote Chilischote (gehackt) - die einzusetzende Menge an Chili variiert je nach Schärfegusto, ich bevorzuge eine halbe kleine Chili ohne Kerne
- 1 große Knoblauchzehe (gepresst)
- 1 Teelöffel Koriander (gemahlen)
- 2 Teelöffel Kokosfett
- 1/2 kleinen Chinakohl gehackt
- 1 kleine Möhre (geschält und grob gerieben)
- 3 Frühlingszwiebeln (gehackt)
- 2 Hand voll frische Sojasprossen
-  1 Esslöffel Erdnussbutter
- 1 Esslöffel frischer Koriander (gehackt)
- 2 Esslöffel Sojasauce
- 1 kleine Tasse Gemüsebrühe
- Salz, Zucker, schwarzer gemahlener Pfeffer, eine Prise Rohrzucker und Zitronensaft zum Abschmecken

Die Glasnudeln gar köcheln, abgießen und auf Seite stellen.
Das Kokosfett erhitzen, darin den Ingwer, die Chili, das Korianderpulver, den Knoblauch und die Zwiebel anschmoren, bis es duftet. Den Chinakohl, die Möhre, die Frühlingszwiebeln und die Sojasprossen dazu geben, gut umrühren, mit Zucker bestreuen und Sojasauce ablöschen. Die Gemüsebrühe dazu geben und das Gemüse 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Erdnussbutter unterrühren und die Nudeln unterheben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Sojasauce, Chilli und Zitronensaft nach Belieben würzen und mit dem frischen Koriander garnieren.
Guten Appetit!

" Der Reiz des Kochlöffels bewegt den Ehemann zur ewigen Liebe" - thailändisches Sprichwort

Mittwoch, 29. Juli 2015

Samosas mit Minz Chutney

Wer liebt nicht die wunderbaren, würzigen Kartoffeltaschen aus Indien? Mit einem erfrischenden Minz-Chutney dabei, wird einem selbst an einem kühlen Sommerabend warm ums Herz.
Man kann die Samosas mit allem füllen was man gerne mag; sie eignen sich sehr gut um Reste von z.B. Curry weiter zu verarbeiten, indem man diese einfach in den Teig füllt und aufbackt.
Ich hab mich für eine leckere Füllung aus Kartoffeln und Erbsen entschieden, weil ich sie so zum ersten Mal serviert bekommen habe und ganz begeistert war.
Und da am Abend, nach getaner Arbeit, das Kochen nicht allzu aufwendig sein soll, hab ich heute den Teig nicht selbst gemacht, sondern Dinkelblätterteig verwendet.


Wer mag, hier das Rezept zum Ausprobieren:
Zubereitungszeit: ca. 30-45 Minuten

Man nehme für 6 Samosas:

- 5 mittelgroße festkochende Kartoffeln (geschält und in geviertelt)
- 3 Esslöffel frische Erbsen (das sind ca. zwei Hand voll frische Erbsenschoten)
-  1/2 Teelöffel frisch geriebener Ingwer
- 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
- 1/2 Teelöffel Korianderpulver
- 1/2 Teelöffel Garam Masala
- 2 Esslöffel frischer Koriander (gehackt)
- 1 Teelöffel Butterschmalz oder Rapsöl
- 6 Dinkel-Blätterteigscheiben (gibt es auch vegan)

Für das Chutney:

- 1 kleinen Becher Ziegenjoghurt (Joghurt aus Kuhmilch oder Soja geht auch)
- 2 Esslöffel frische gehackte Minze
- 3 Coctailtomaten (gehackt)
- 1 Prise Kurkumapulver
- 1/2 Teelöffel Cuminpulver
- 1 kleines Stück frische Chilischote (gehackt)
- etwas Salz

Die Kartoffeln und Erbsen in kochenden gesalzenem Wasser garen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Sobald das Gemüse gar ist, dieses abgießen und die Gewürze sowie den Ingwer kurz in dem erwärmten Butterschmalz anrösten.
In der Zeit die Blätterteigscheiben aus dem Gefrierschrank nehmen und auf der Arbeitsfläche auslegen.
Die Kartoffeln mit den Gewürzen und den Erbsen mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Den frischen Koriander unterheben und mit Salz abschmecken.
Auf jede Blätterteigscheibe jeweils 1-2 Esslöffel der Kartoffelmasse mittig auftragen und den Teig an den Enden zusammen drücken, so dass eine geschlossene Teigtasche entsteht. Das können Dreiecke, Kugeln oder Rechtecke sein.
Die Blätterteigtaschen im Backofen 20 Minuten backen.
In der Zeit das Chutney zubereiten, dazu alle Zutaten in einer kleinen Schale vermengen und mit etwas Salz abschmecken.
Alles zusammen anrichten und genießen. :-)

"Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber" - Ernst Ferstl
 

Freitag, 17. Juli 2015

Kohlrouladen mit Kapern-Senf-Sauce und Kartoffeln

Zum ersten Mal ind diesem Jahr haben wir Chinakohl angebaut. Mich hat einfach mal interessiert, wie dieses Kohlart wächst und wie sie frisch geerntet schmeckt. Es ist erstaunlich wie rießig so ein Chinakohl wird, und schon steht man vor der Frage, was mach ich mit dem ganzen Kohl?
Da ich Kohlrouladen schon immer sehr lecker fand, lag es nahe in diese Richtung etwas auszuprobieren.
Mit der Füllung war ich mir noch etwas unsicher, und habe mich letztendlich an Grünkern heran getraut.
Grünkern ist der frühzeitig geerntete Dinkel und weist im Vergleich zum Weizen mehr Mineralien, Vitamine und Aminosäuren auf. Auch scheint die Spelzhülle um die Körner diese besonders gut zu schützen, so dass sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erübrigt. Der Grünkern ist ein optimales Biogetreide, da er auf Künstdünger nicht anspricht, dafür aber sehr widerstandsfähig und robust ist.
Und wie sich heraus gestellt hat, auch sehr lecker schmeckt.
Für das ganze Gericht braucht man ca. 30-40 Minuten, ich bin gespannt wie es Euch schmeckt und freu mich über Feedback.

Und so sieht das Ganze dann aus:



Man nehme für zwei Personen:

- 1/2 Kilo kleine Kartoffeln (geschält und halbiert)
- ca. 12 große Chinakohlblätter (Wirsing eignet sich auch sehr gut)
- 1 rote Spitzpaprika (gewürfelt)
- 1 Knoblauchzehe (gehackt)
- 2-3 Esslöffel Petersilie
- 2 kleine rote Zwiebeln (gehackt)
- 1 Kaffeetasse voll Buchweizen
- 2 Tassen Gemüsebrühe
- 2 Teelöffel Butterschmalz oder Kokosfett
- 1 Teelöffel Cumin (frisch gemörsert)
- etwas Rapsöl
- 2 Esslöffel Kräutersenf
- 4-5 Esslöffel Kapern
- 2 Teelöffel Dill
- etwas Zitronensaft
- 1 Esslöffel Reismehl
- etwas Sahne (Sojasahne geht auch)
- Salz, schwarzer Pfeffer (gemahlen)

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, währenddessen die Kohlblätter in etwas Salzwasser blanchieren und auf Seite legen.
In einem Topf mit dickem Boden einen Teelöffel Butterschmalz (oder Kokosfett) erhitzen, darin den Cumin, die Hälfte der roten Zwiebeln, die Paprikawürfel und den Knoblauch anrösten. Den Buchweizen dazu geben und weitere wenige Minuten mitrösten. Die Buchweizenmischung nun mit der Gemüsebrühe auffüllen und gar köcheln (das dauert ca. 20 Minuten).
Jeweils zwei Kohlblätter ineinander legen und mit ein bis zwei Esslöffel Buchweizenmischung belegen. Die Enden der Kohlblätter nach innen legen und mit aufrollen. In dem Topf mit dem dicken Boden den Rest des Butterschmalzes erhitzen, die Kohlrouladen vorsichtig hineinlegen und knusprig anbraten. Zwischendurch vorsichtig einmal umdrehen, so daß beide Seiten schön angebräunt sind.
In der Zeit in einem kleinen Topf das Rapsöl erhitzen und darin die restlichen Zwiebelstücke und den Senf anschmoren. Den Dill und die Kapern dazu geben und mit einer Tasse Wasser ablöschen und etwas Zitronensaft ablöschen. Die Sauce ein paar Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Reismehl unterrühren (am Besten mit einem Schneebesen) und die Sahne zugeben.
Die Kartoffeln und die Kohlrouladen mit der Kapern-Senf-Sauce auf großen Tellern anrichten und geniesen.

 " Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung" - Jean Paul

Sonntag, 5. Juli 2015

Tomatensalat mit Schüttelbrot und frischem Koriander

An diesen wunderbar warmen Tagen kommt ein schnell zubereitetes Essen genau richtig. Inzwischen gibt es schon leckere reife Tomaten, deswegen habe ich einen Tomatensalat zubereitet. Da im Ayurvedischen die saure Tomate nicht gern gesehen wird, ich diese aber heiß und innig liebe, habe ich ausgleichende Gewürze und Kräuter hinzugefügt und ein wenig herum experimientiert. Entstanden ist ein fruchtiger Salat mit leichter Würze und herrlich frischem Koriandergrün. Das Schüttelbrot ist ein knuspriges Highlight dabei..



Wer diesen einmal probieren mag, hier ist das Rezept für zwei Personen:

Man nehme:

- 2 reife mittelgroße Coeur de Bouf (meine Lieblingstomate, die lecker viel Saft abgibt und nicht soviel Säure enthält) (in mundgroße Stücke geschnitten)
- 1 mittelgroße ungeschälte Salatgurke (in mundgroße Stücke geschnitten)
- 1 rote Spitzpaprike (in mundgroße Stücke geschnitten)
- 3 Frühlingszwiebeln (gehackt)
- 1 Hand voll frisches Koriandergrün (gehackt)
- 3 Esslöffel Olivenöl
- 1 Esslöffel Leinöl
- Zitronensaft einer halben Zitrone
- etwas Salz
- 1/2 Stück Langer Pfeffer (Pipalli) (zermörsert)
- 1 Esslöffel Koriandersamen (zermörsert)
- 1 Esslöffel Fenchelsamen (zermörsert)
- 1 Schüttelbrot

Das Gemüse klein schneiden, leicht salzen, in einer Schale gut mischen und bei Seite stellen. Die Gewürze zermörsern und in einer Pfanne fettfrei kurz anrösten bis sie duften, dann zu dem Gemüse geben. Das Olivenöl und das Leinöl darüber geben und die Lauchzwiebeln sowie das Koriandergrün beifügen.
Alles gut mischen und mit Zitronensaft abschmecken. Nun das Schüttelbrot in kleine Stücke brechen und unter den Salat heben. Fertig! :-)
Guten Appetit!

" Um einen guten Salat anzurichten braucht man vier Charaktere: einen Verschwender für das Öl, einen Geizhals für den Essig, einen Weisen für das Salz und einen Narren für den Pfeffer" 
- Francois Coppee

Montag, 15. Juni 2015

Penne an asiatisch angehauchtem Gemüse mit Feta-Oliventopping

Die asiatische Küche und die italienische Küche haben es mir ganz besonders angetan. In beiden Ländern speist man an allen Ecken die unterschiedlichsten einfachen und doch raffinierten Gerichte, an die man sich immer wieder mit Appetit erinnert. Da ich mich heute nicht entscheiden konnte, ob ich in die asiatische oder die italienische Richtung kochen möchte, habe ich beschlossen beides miteinander zu kombinieren.
Entstanden ist ein sehr leckeres Nudelgericht, das mit Begeisterung weggegabelt wurde.
Für die, die gerne einmal probieren möchten, hier das Rezept..

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten


Man nehme für zwei Personen:

- 3 Mangoldstiele, nebst Blättern (gehackt)
- 1 Zuccini (in Würfel geschnitten)
- 1 kleiner Fenchel (in Würfel geschnitten)
- 1/2 rote Zwiebel (gehackt)
- 2 Teelöffel geriebener Ingwer
- 2 Teelöffel gehackter Oregano
- 1 Teelöffel Ghee (Butterschmalz) oder Olivenöl
- 1 Teelöffel Sesamöl
- 3-4 Esslöffel Sojasauce
- 1-2 Teelöffel Tamarindenmus
- eine Prise Salz
- 1 Tasse Gemüsebrühe
- 1-2 Esslöffel Reismehl
- Ziegenfeta nach Belieben (wer anderen Feta lieber mag, kann natürlich diesen verwenden, Veganer lassen den Feta einfach weg)
- 1 Hand voll Rucola (gehackt)
- gemischte Oliven (entsteint und gehackt)
- Vollkornpenne, soviel man mag

Nudelwasser aufsetzen und leicht salzen.Bis das Nudelwasser kocht das Sesamöl und das Ghee zusammen erhitzen, darin den Ingwer und das Gemüse kurz anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen; dann den Oregano und das Tamarindenmus dazu geben und gut unterrühren. Mit der Gemüsebrühe ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Die Nudeln gar kochen und das Gemüse mit dem Reismehl binden; mit etwas Salz und Sojasauce abschmecken.
Die Nudeln nun mit dem Gemüse auf flachen Tellern anrichten und mit Rucola, Ziegenfeta und Oliven garnieren.

Fertig :-).

Guten Appetit!

" Nur das Wasser, das einem im Munde zusammen läuft, versiegt nicht." - Dr. Siegbert Latzel

Freitag, 29. Mai 2015

Warmer Wurzelgemüsesalat für nicht ganz so warme Frühsommertage

Nachdem ich nun genötigt bin, auf Grund einer Grippe, die sich so langsam wieder davon macht, die Füßchen still zu halten und brav zu Hause zu bleiben, habe ich mir die Rezepte angeschaut, die ich noch nicht veröffentlicht habe. Dabei bin ich auf diesen leckeren warmen Salat gestossen, der wie ich behaupte glücklich macht und den Gaumen erfreut ;-); und da ich immer Appetit habe und die Finger nicht still gehalten werden müssen, schreibe ich Euch das Rezept auf meinen Blog und werde mir das Ganze später dann auch selbst zubereiten.
Für alle die Lust und Freude an bunten Salaten haben, welche vielleicht auch mal nicht kalt serviert werden, bitte schön...
Und ayurvedisch ist die Leckerei auch :-).

Et voila:

Warmer Wurzelgemüsesalat für zwei Personen:

Zubereitungszeit: Max. 30 Minuten 


Man nehme für zwei Personen:

- 2 junge Kohlrabi (geschält, halbiert und in Scheibchen geschnitten)
- 1 Pastinake (geschält und in Scheibchen geschnitten)
- 1 gelbe Möhre (geschält und in Scheibchen geschnitten)
- 1 orangene Möhre (geschält und in Scheibchen geschnitten)
- 1 kleines Stück frischer Chili (gehackt)
- 1 Teelöffel frisch gemörserter Koriander
-  2-3 Esslöffel Olivenöl
-  1-2 Teelöffel Leinöl
- Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer (schwarzer, am Besten frisch gemahlen)
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Hand voll Basilikumblätter
- 2 Esslöffel Pinienkerne
- 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
- etwas Zitronensaft

Die Zwiebel in 1 Esslöffel Olivenöl anschmoren, dazu das Korianderpulver, den Chili und die Lorbeerblätter geben und unterrühren bis die Gewürze zu duften anfangen. Das Wurzelgemüse dazu geben und alles zusammen kurz anrösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und 10-15 Minuten bei kleiner Flamme und geschlossenem Deckel köcheln lassen.
In der Zeit die Pinienkerne trocken anrösten.
Das Gemüse leicht salzen und pfeffern und etwas abkühlen lassen. Sobald es lauwarm ist mit Olivenöl, Leinöl, Zitronensaft und bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Pinienkernen und den Basilikumblättern garnieren.

Guten Appetit! :-)

"Denke immer daran, daß das Essen, so schmackhaft es auch zubereitet sein mag, nur dann schmeckt, wenn wir Appetit haben.." - Sokrates

Sonntag, 3. Mai 2015

Grüner Spargel mit Ingwer-Zitronengras-Dressing und gratinierter Polenta

Endlich ist es wieder Spargelzeit!! Grüner Spargel, weißer Spargel, im Risotto, mit Sauce Hollandaise, auf der Quiche, vegan, vegetarisch, es gibt so viel leckere Möglichkeiten dieses wunderbare Gemüse zuzubereiten, da weiß man gar nicht, womit man anfangen soll :-D.

Zum gesundheitlichen Aspekt nur kurz gesagt, der Spargel liefert eine Menge an Folsäure, Kalium, Kalzium und B-Viatminen. Er wirkt blutreinigend wie die meisten Frühlingsgewächse, ist also gesund und schmeckt auch noch gut.

Ich habe mich heute für eine Variante des Spargels entschieden, die schnell gemacht ist, und gut zu verschiedenen Beilagen passt. Meine gewählte Beilage ist heute Polenta.


Wer probieren mag, hier das Rezept:

Man nehme für zwei Personen:

- 500g grünen Spargel
- 2 Esslöffel getrocknete Tomaten, gehackt
- 2 Esslöffel Pinienkerne, geröstet
- 2 Stangen Zitronengras, sehr fein gehackt
- 2 Teelöffel fein geriebenen Ingwer
- 2 Teelöffel frisch gemörserte Koriandersamen
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Hand voll Basilikumblätter gehackt
- 3 Esslöffel Olivenöl
- Salz, schwarzer Pfeffer

- 1 kleine Tasse Polenta
- 1 kleine Tasse Gemüsebrühe
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Butterschmalz oder Olivenöl
- 2 Esslöffel Parmesan nach Belieben
- etwas Olivenöl für die Auflaufform

Den Backofen vorab auf 200 Grad vorheizen. Die Polenta in der Gemüsebrühe aufköcheln und 5 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Butterschmalz oder Olivenöl abschmecken, dann den Parmesan (nach Bedarf) unterrühren.
Eine Aufflaufform mit etwas Olivenöl einpinseln, die Polenta hineingeben und glatt streichen, bei 200 Grad für 30-40 Minuten gratinieren lassen.

Für das Dressing das Olivenöl leicht erhitzen, den Ingwer, den Koriander und das Zitronengras dazugeben, und alles ca. 3 Minuten sanft schmoren lassen. Mit dem Zitronensaft ablöschen, salzen, pfeffern und auf Seite stellen. Den Basilikum hacken und die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten.

Sobald die Polenta anfängt eine goldgelbe Farbe zu bekommen, Salzwasser für den Spargel aufsetzen und diesen in dem sprudelnden Wasser 5 Minuten garen.

Den Spargel auf zwei flachen Tellern anrichten, mit den Pinienkernen, den getrockneten Tomaten und dem Basilikum dekorieren, dann mit dem Ingwer-Zitronengras-Dressing beträufeln. Bei Bedarf noch etwas Salz und Olivenöl oder auch Zitronensaft darüber geben.

Die Polenta aus dem Backofen nehmen und mit dem Esslöffel zu Röllchen zusammen rollen. Wer mag kann die Polenta auch in Quadrate schneiden, das sieht auch sehr schön aus.

Warm anrichten und genießen. Bon Appetit! :-)

Ein Lob auf den Walbecker Spargel, Verfasser unbekannt:
" Ick aß juten Spargel am Oberrhein, auch in Berlin tat ick mir dran erfreun. Doch in Walbeck hab ick ihn indessen, vor lauter Bejeisterung quer jefressen."

Sonntag, 19. April 2015

Sonntagsbrunch

An dieser Stelle möchte ich auf auf den Blog von Simone hinweisen. Sie veröffentlicht auf ihrem Blog S-Küche (http://s-kueche.blogspot.de/) ganz tolle Rezept (auch vegetarische), die durch die leckeren Zutaten und tollen Aufnahmen direkt zum Nachkochen verführen.
Da sie ein Frühstücksblogevent ins Leben gerufen hat, möchte ich hier einen kleinen Beitrag dazu posten.
Ich bevorzuge ein warmes Frühstück, das zudem gemüsehaltig ist, von daher gibt es einen kleinen Brunch, der diesmal aus Topinambur, die im Garten überwintert hat, frisch gemachter Bärlauch-Walnussbutter und leckeren zu Bulgur verarbeiteten Dinkelkörnern in Form eines Salates besteht.
Auch wenn das Ganze vielleicht etwas aufwendig klingt, es dauert nicht lange und schmeckt sehr sehr lecker :-). Die Zubereitungszeit mit Köcheln beträgt ca. 30 Minuten.



Wer mag hier die Rezepte zum Probieren für 2 Personen:

Für die Topinambur mit Chili und Ingwer:

- 3 faustgroße Topinambur, geschält und in Scheibchen geschnitten
- 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer
- 1 kleines Stück frische rote Chili gehackt
- 1/2 rote Zwiebel gehackt
- 1 Teelöffel Butterschmalz oder Rapsöl
-1 kleine Tasse Gemüsebrühe
- etwas Zitrone und frischen gehackten Schnittlauch

Für den Dinkel-Bulgursalat mit Cranberries:

- 1/2 Tasse feiner Dinkelbulgur
-  2 Esslöffel getrocknete Cranberries
- 1/2 rote Zwiebel gehackt
- 1 Teelöffel Butterschmalz oder Rapsöl
- 1 Teelöffel Leinöl
- etwas Salz
- etwas Cuminpulver
- etwas Zitronensaft
- frische gehackte Petersilie

Und für die Bärlauch-Walnussbutter:

-1 Handvoll Walnüsse vom letzten Herbst
- 100g Süßrahmbutter oder Alsan
- 1 Handvoll gehackte Bärlauchblätter
- etwas Salz

Für den Topinambur die Zwiebel, den Ingwer und die Chili in dem Butterschmalz anbraten, die Topinamburscheibchen dazu geben, gut unterrühren und alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Bei kleiner Flamme ca. 15 Minuten gar köcheln. Mit etwas Salz und Zitrone abschmecken und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Für den Dinkel-Bulgursalat die Zwiebel und den Cumin in dem Butterschmalz anrösten den Bulgur dazu geben, gut umrühren, salzen und mit etwas Wasser ablöschen. Das Verhältnis Bulgur zu Wasser sollte 1:2 sein. Den Bulgur auf kleiner Flamme ca. 10-15 Minuten gar köcheln. 5-10Minuten abkühlen lassen, dann mit den Cranberries und der Petersilie vermengen und mit Leinöl, Zitrone und nach Belieben etwas Salz abschmecken.

Für die Bärlauch-Walnussbutter die Walnüsse grob zermösern und mit etwas Salz und den Bärlauchblättern unter die Butter mischen. Et voila, fertig :-).

Bei uns gab es dazu ein Vollkornbaguette vom befreundeten Biobäcker von Nebenan.

Guten Appetit!

Glück hängt nicht davon ab wer Du bist oder was Du hast, es hängt nur davon ab, was Du denkst." - Dale Carnegie

Sonntag, 29. März 2015

Fruchtig-scharfe Gemüsesuppe mit Kokosmilch

Der Frühling will und will noch nicht kommen und draussen ist es, zumindest von meinem Fenster aus gesehen, grau und feuchtkalt. Da hilft nix, da muss was Scharfes her um dem Ganzen mal richtig einzuheizen.
Im Obstkorb befindet sich eine Mango, im Kühlschrank eine Süsskartoffel und andere Leckereien.
Da kann man was Feines draus machen :-).
Wer gerne Obst und Gemüse in gekochter Form zusammen verspeist, hier ein leckeres schnell zubereitetes Rezept das glücklich macht und viele Vitamine enthält:

Fruchtig-scharfe Gemüsesuppe mit Kokosmilch:





Man nehem für zwei Personen:

- 1 Süßkartoffel (geschält und in Würfel geschnitten)
- 1 Möhre (geschält und in Würfel geschnitten)
- 1/2 reife Mango (geschält und in Würfel geschnitten)
- 1/2 gelbe Zuccini (in Würfel geschnitten)
- 1/2 Stange Lauch (in Ringe geschnitten)
- 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
- 1 daumengroßes Stück Ingwer (gerieben)
- 1 Teelöffel Cuminpulver
- 1 Teelöffel Ghee (Butterschmalz)
- 1 kleine Chilischote (entkernt und gehackt)
- 1/2 Liter Gemüsebrühe (nach Belieben, wenn man es "suppiger" mag, kann es auch etwas mehr sein)
- 1/2 Tasse Kokosmilch
- glatte Petersilie oder frischen Koriander zum Garnieren
- Salz zum Abschmecken

Das Ghee in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebel, das Cumin, die Chilli, den Ingwer und den Porree anbraten. Das restliche Gemüse und die Mangostücke zugeben, alles gut vermengen und mit Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze 10-15 Minuten köcheln lassen, dann die Kokosmilch zugeben und wenn nötig mit Salz abschmecken.
In tiefen Tellern oder Suppenschalen servieren und mit Petersilie oder Koriander garnieren.

Guten Appetit :-) !

"Man stehe stets so vom Tisch auf, als könne man noch ein kleines Brötchen essen." -Joyce Grenfell

Sonntag, 18. Januar 2015

Leckeres Gemüsecurry mit Chapati

Heute gibt es Curry. Für alle Liebhaber der indischen und ayurvedischen Küche habe ich dieses mit leckeren Gewürzen zubereitet und Chapati dazu gebacken. Die Gemüsesorten sind nach Belieben austauschbar, da aber meine Lieblingsgemüse im Curry Kartoffeln und Blumenkohl sind, kommen diese auch hier zum Einsatz.
Die Chapati sind recht einfach zuzubereiten, und dauern mit Teigvorbereitung und Ausbacken in einer guten beschichteten Pfanne gerade mal 1/2 Stunde. Guten Appetit und viel Freude beim Zubereiten und Verspeisen :-).

Et voila,

Leckeres Gemüsecurry mit Chapati:



Man nehme für zwei Personen:

Für das Curry:
- 1 reife mittelgroße Tomate (entkernt und in Scheibchen geschnitten)
- 1 mittelgroße rote Zwiebel (gehackt)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 8 festkochende mittelgroße Kartoffeln (in Stücke geschnitten)
- 1 Hand voll Blumenkohlröschen
- 1 Hand voll Erbsen (vorgegart)
- 1/2 Hand voll Lauchzwiebeln (gehackt)
- 1-2 Esslöffel Koriandergrün (gehackt)
- 1 Teelöffel Cuminpulver
- 1 Teelöffel Korianderpulver
- 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
- 1 Teelöffel fein geriebener frischer Ingwer
- 1-2 Teelöffel Garam Masalapulver
-  1 Teelöffel Ghee
- Salz
- schwarzer Pfeffer gemahlen

Für die Chapati:
- 200g Dinkel- und Weizenvollkornmehl gemischt
- 1 Esslöffel Ghee
- 1 Prise Salz
- ca. 100ml warmes Wasser
- etwas Rapsöl

Aus den Zutaten für die Chapati einen geschmeidigen Teig kneten. Ist dieser zu feucht, noch etwas Mehl zugeben, ist er zu trocken, noch etwas Wasser zugeben. Der Teig sollte nicht an den Fingern kleben bleiben. Den Teig ca. 5 Minuten kneten, dann für 15 Minuten abgedeckt auf Seite stellen.

In dieser Zeit 1 Teelöffel Ghee in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, und die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und die Gewürze bis auf das Garam Masala darin anrösten bis sie duften. Die Kartoffeln, den Blumenkohl, die Lauchzwiebeln und die Tomate dazu geben und alles gut mit den Gewürzen vermischen. Eine Tasse Wasser zugeben und bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen bis der Blumenkohl und die Kartoffeln gar sind. Zu häufiges Umrühren vermeiden, sonst zerfällt der Blumenkohl. Nach 10 Minuten die Erbsen zugeben.

Während das Curry köchelt, jeweils eine kleine Hand voll Chapatiteig auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz zu einem Fladen ausrollen, der gut in die Pfanne passt. Das Rapsöl in der Pfanne erhitzen und die Fladen nacheinander von beiden Seiten knusprig leicht angebräunt ausbacken.

Das Curry mit Garam Masala, Koriandergrün, Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Chapati servieren.

" Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen. man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann". - Winston Chruchill

Mittwoch, 26. November 2014

Wie stelle ich Ghee selbst her..

Für alle Liebhaber der ayurvedischen Küche und der geklärten Butter:

Ghee ist in Indien schon seit Jahrtausenden bekannt. Auch in anderen Gegenden wie Pakistan, Südostasien und den Alpenländern wird Butterschmalz seit Langem zum Kochen verwendet. Es hält sich selbst bei Zimmertemperatur länger als Butter und kann auch zum Kochen bei hohen Temperaturen genutzt werden, da es einen extrem hohen reinen Fettanteil besitzen soll.
Wasser, Eiweiß und Milchzucker werden durch vorsichtiges langes Erhitzen und anschließendes Filtern aus der Butter entfernt.
Ghee werden verschiedene Wirkungen zugeschrieben, so soll es appetitanregend, kräftigend und zellregenerierend sein. Es soll die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken und dem Körper helfen zu entgiften. Auch wird es als Trägerstoff für Ayurvedische Heilmittel verwendet. Wie alle Fette sollte es innerlich nur in kleinen Mengen verwendet werden. Auch äußerlich findet es in der Ayurvedischen Medizin Verwendung als Salbengrundlage, es eignet sich angewärmt zudem wunderbar für Massagen bei trockener Haut.
Durch seine nährenden, harmonisierenden und auch kühlenden Eigenschaften soll es ausgleichend bei Vata-Pitta-Störungen wirken.
Beim Kochen wird empfohlen, die Gewürze in Ghee anzurösten und Gemüse in Ghee zu dünsten.

Ghee:

Man nehme:

- 250g Bio-Süßrahmbutter
- einen Topf mit dickem Boden
- ein sauberes Mulltuch
- ein feines Sieb

Die Butter in dem Topf auf Stufe 1,5 bis 2 erhitzen. Ist die Butter geschmolzen setzt sich das Milcheiweiß als weißer Schaum auf der Oberfläche ab.


 Die Butter so lange auf dem Herd auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sie nicht mehr " knistert " (bei 250g ca. 30-40Minuten). Ein sauberes Mulltuch befeuchten und in ein feines Sieb legen.  Das Sieb auf einen sauberen Behälter legen. Die geschmolzene Butter hinein gießen.


Die gefilterte geklärte Butter in sauberes Glas umfüllen. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und verschließen.


Das Mulltuch kann mit etwas lauwarmem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.
Et voila, fertig :-).

"Nichts wird die Chancen für ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung." - Albert Einstein

Samstag, 10. Mai 2014

Montag, 10. März 2014

Für Suppenkasper

Nach einem wunderbaren Wochenende, mit wunderbaren Menschen, an einem wunderbaren Platz in Berlin, bin ich wieder zu Hause und genieße das wunderbar sonnige warme Wetter.


Und weil alles so wunderbar ist, habe ich beschlossen eine noch wunderbarere Suppe zu kreieren.
Schon wieder Suppe, ja, weil`s so schön war und so lecker. :-)
Und zum Thema passend, eine ayurvedische Suppe.
Für die, die Obst nicht im warmen Essen mögen, ein empfehlenswertes Experiment.
Darf ich vorstellen:

Möhren-Mango-Ingwersuppe mit Kokosmilch:

Man nehme (für zwei Personen):
-1/2 reife Mango, in Stücke geschnitten
-4 mittelgroße Möhren, geschält und in Stücke geschnitten
-1 Stange Porree, in Ringe geschnitten
-3-4 cm frischer Ingwer, fein gerieben
-1/2 Teelöffel Kurkumapulver
-1/2 Teelöffel gemahlener Koriander
-1 Teetasse Kokosmilch
- 1-1,5l Gemüsebrühe
-Salz, Pfeffer, etwas frische rote Chilli kleingehackt (wenn man´s mag)
-Butterschmalz / Ghee oder Öl

Das Butterschmalz erhitzen und darin kurz den Koriander anrösten. Ingwer, Chilli und Porree dazugeben, kurz anschwitzen lassen. Jetzt die Mango und die Möhren beifügen, alles gut umrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Mit geschlossenem Deckel aufkochen und bei kleiner Flamme 25-30 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen, die Kokosmilch und den Kurkuma unterrühren und die gesamte Suppe pürrieren.Mit Salz und Pfeffer würzen, et voila, fertig.




"Das Essen ist einer der vier Zwecke des Daseins. Welches die anderen drei sind, darauf bin ich noch nicht gekommen." - Charles de Montesquieu