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Donnerstag, 19. November 2015

Blattspinat mit Paneer

Heute geht die kulinarische Reise in den Osten, nach Indien. Das von dort stammende Gericht, Palak Paneer, ist ein ziemlich einfaches Essen und gehört mit zu meinen Lieblingsspeisen. Der Paneer ist einfach herzustellen und stellt eine gute Eiweißquelle dar. Die Gewürze, die zur Zubereitung des Spinats verwendet werden machen diesen aromatisch würzig und den Paneer bekömmlich. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das Rezept zuzubereiten, ich habe mich heute für Folgende entschieden:


Man nehme für 2 Personen:

Für den Paneer:

- 1 Liter Vollmilch (Bio, nicht homogenisiert)
- 3 Esslöffel Zitronensaft
- etwas Ghee zum Anbraten
- 1 Mulltuch
- ein feines großes Sieb
- einen Steinmörser oder ein anderes schweres Gefäß
- mindestens 1 Stunde Abtropfzeit

Für den Spinat:

- 1 Teelöffel frischer Ingwer (gerieben)
- 1 mittelgroße rote Zwiebel (in halbe feine Ringe geschnitten)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 1/2 Teelöffel Koriander (gemahlen)
- 1/2 Teelöffel Cumin (gemahlen)
- 1/2 Teelöffel Garam Masala
- 1 mittelgroße reife Tomate (nach Möglichkeit geschält und entkernt, gehackt)
- etwas Salz
- 3 Esslöffel Sahne
- 4 Hand voll frischer Blattspinat (gewaschen & grob gehackt)
- 1-2 Teelöffel Ghee

Zubereitung:
Die Beschreibung wie Paneer zubereitet wird folgt im Anschluß.
Für den Spinat das Ghee in einem Topf oder einer hohen Pfanne mit dickem Boden erhitzen, darin die Zwiebel, den Knoblauch und die Gewürze anrösten, bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind.
Den Blattspinat und die Tomate unterheben und mit einer halben Tasse Wasser und etwas Salz ca. 5-10 Minuten dünsten, die Sahne vorsichtig unterheben. Mit dem in Ghee angebratenen Paneer servieren.
Dazu passt gut Basmatireis und Chapati.

Die Paneerzubereitung sollte im Vorfeld statt finden. Der Paneer braucht mindestens 1 Stunde zum Abtropfen. Für den Paneer im Vollmilch in Bioqualität verwenden.
Man benötigt zusätzlich ein feines Sieb und ein Mulltuch.

Die Milch in einem Topf mit dickem Boden unter Rühren zum Kochen bringen. Den Zitronensaft nach und nach dazugeben und gut unterrühren. Die Milch weiter köcheln lassen, bis sie gut ausflockt.



Ein angefeuchtetes Mulltuch in ein feines Sieb legen, und die jetzt ausgeflockte Milch absieben.


Gut abtropfen lassen..


 
Das Mulltuch zusammenfalten, oben verknoten, und den Paneer mit einem Steinmörser oder einem anderen schweren Gefäß beschweren, weiter abtropfen lassen für mindestens 1 Stunde..


 Den Panner in Scheiben schneiden und in heißem Ghee knusprig anrösten.

Guten Appetit :-).

" Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen." - Dalai Lama

Sonntag, 18. Januar 2015

Leckeres Gemüsecurry mit Chapati

Heute gibt es Curry. Für alle Liebhaber der indischen und ayurvedischen Küche habe ich dieses mit leckeren Gewürzen zubereitet und Chapati dazu gebacken. Die Gemüsesorten sind nach Belieben austauschbar, da aber meine Lieblingsgemüse im Curry Kartoffeln und Blumenkohl sind, kommen diese auch hier zum Einsatz.
Die Chapati sind recht einfach zuzubereiten, und dauern mit Teigvorbereitung und Ausbacken in einer guten beschichteten Pfanne gerade mal 1/2 Stunde. Guten Appetit und viel Freude beim Zubereiten und Verspeisen :-).

Et voila,

Leckeres Gemüsecurry mit Chapati:



Man nehme für zwei Personen:

Für das Curry:
- 1 reife mittelgroße Tomate (entkernt und in Scheibchen geschnitten)
- 1 mittelgroße rote Zwiebel (gehackt)
- 1 Knoblauchzehe (gepresst)
- 8 festkochende mittelgroße Kartoffeln (in Stücke geschnitten)
- 1 Hand voll Blumenkohlröschen
- 1 Hand voll Erbsen (vorgegart)
- 1/2 Hand voll Lauchzwiebeln (gehackt)
- 1-2 Esslöffel Koriandergrün (gehackt)
- 1 Teelöffel Cuminpulver
- 1 Teelöffel Korianderpulver
- 1/2 Teelöffel Kurkumapulver
- 1 Teelöffel fein geriebener frischer Ingwer
- 1-2 Teelöffel Garam Masalapulver
-  1 Teelöffel Ghee
- Salz
- schwarzer Pfeffer gemahlen

Für die Chapati:
- 200g Dinkel- und Weizenvollkornmehl gemischt
- 1 Esslöffel Ghee
- 1 Prise Salz
- ca. 100ml warmes Wasser
- etwas Rapsöl

Aus den Zutaten für die Chapati einen geschmeidigen Teig kneten. Ist dieser zu feucht, noch etwas Mehl zugeben, ist er zu trocken, noch etwas Wasser zugeben. Der Teig sollte nicht an den Fingern kleben bleiben. Den Teig ca. 5 Minuten kneten, dann für 15 Minuten abgedeckt auf Seite stellen.

In dieser Zeit 1 Teelöffel Ghee in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, und die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und die Gewürze bis auf das Garam Masala darin anrösten bis sie duften. Die Kartoffeln, den Blumenkohl, die Lauchzwiebeln und die Tomate dazu geben und alles gut mit den Gewürzen vermischen. Eine Tasse Wasser zugeben und bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen bis der Blumenkohl und die Kartoffeln gar sind. Zu häufiges Umrühren vermeiden, sonst zerfällt der Blumenkohl. Nach 10 Minuten die Erbsen zugeben.

Während das Curry köchelt, jeweils eine kleine Hand voll Chapatiteig auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz zu einem Fladen ausrollen, der gut in die Pfanne passt. Das Rapsöl in der Pfanne erhitzen und die Fladen nacheinander von beiden Seiten knusprig leicht angebräunt ausbacken.

Das Curry mit Garam Masala, Koriandergrün, Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Chapati servieren.

" Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen. man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann". - Winston Chruchill

Samstag, 30. August 2014

Alu Ghobi oder Kartoffeln mit Blumenkohl

Als Liebhaber der indischen Küche versuche ich mich auch ab und an an verschiedenen indischen Rezepten und traditionellen Gerichten. Auf meiner Reise durch Indien habe ich diverse vegetarische Gerichte kosten können und war durchweg begeistert. Eines der Currys blieb mir besonders im Gedächtnis hängen und so habe ich probiert dieses nachzukochen.

Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen: Alu Ghobi



Man nehme für zwei Personen:

- einen halben Blumenkohl, in mundgroße Stücken geschnitten
- 6 große Kartoffeln, geschält und in mundgroße Stücke geschnitten
- 1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
- 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
- 1 Tl frischer Ingwer, gerieben
- 1 Tl Kurkumapulver
- 1 Tl Kreuzkümmelpulver
- 1 Tl Garam Masala oder auch etwas mehr je nach Geschmack
- 1/2 Bund Frühlingszwiebeln, gehackt
- etwas frischen Koriander, gehackt
- 1 El Ghee oder Rapsöl
- Salz, Pfeffer
- 1 TasseWasser

Das Ghee oder Öl erhitzen und darin die Gewürze und den Ingwer (bis auf den Garam Masala) kurz anbraten bis sie duften. Die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und ebenfalls kurz in den Gewürzen anrösten.
Nun den Blumenkohl, die Frühlingszwiebeln und die Kartoffeln zugeben und gut mit der Gewürz-Zwiebel-Knoblauchmischung vermengen. Das Wasser zugießen, alles noch einmal durchrühren und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme in ca. 20 Minuten gar köcheln. Wenig rühren damit der Blumenkohl nicht zerfällt. Bei Bedarf noch Wasser zugeben.
Abschließend mit Salz, Pfeffer, Garam Masala und frischem Koriander abschmecken.
Fertig. Bon Appetit :-)

Dazu passt ein Raita  (Joghurt mit Stücken von frischer Gurke und Tomate, etwas frischem geriebenem Ingwer, gemahlenem Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer ) und Fladenbrot.

" Gute Köche sind auch Weltverbesserer" - Brigitte Fuchs

Donnerstag, 27. Februar 2014

You are my Masala Dosa

Indien ist ein Land der Widersprüche. Man findet mit die schönsten visuellen und menschlichen Eindrücke dort, aber auch Armut, Elend und Ablehnung.
Über Indien kann man Bücher schreiben, und es wurden auch schon viele geschrieben. Sollten meine Wege mich wieder dorthin führen, werde ich darüber gesondert berichten.
Jetzt und hier möchte ich ein Rezept teilen, denn Indien ist unumstritten ein Land mit einer der köstlichsten Küchen, die mir bis jetzt begegnet sind.
Hier meine (einfachere) Variation des Masala Dosa:

Man nehme (für 2 Personen):
-1/2 Kaffeetasse Buchweizenmehl
-1/2 Kaffeetasse Reismehl
-1/2 Kaffeetasse Weizenmehl oder Dinkelmehl
-1/2 Kaffeetasse bis 1 Tasse Sojamilch
- Salz und Pfeffer, und rührt daraus einen Pfannkuchenteig der leicht vom Löffel fließt aber nicht zu flüssig ist (er muss sich in der Pfanne gut verteilen lassen)

-3 vorgekochte mittelgroße Kartoffeln (auch gut vom Vortag)
Für die Masalapaste:
-1 Stück frischen Ingwer (ca 2cm)
-Kokosflocken ca. 3 Esslöffel
-frisches Koriandergrün (ein kleines Bund)
-1/2 Tl Kurkuma, 1/2 Tl Kreuzkümmel gemahlen, Salz

-Öl oder Butterschmalz / Ghee

Aus dem Teig 4 Pfannkuchen (Dosas) backen.
Den Ingwer reiben, in einem Topf mit etwas erhitztem Butterschmalz kurz anrösten, die Kokosflocken dazugeben, sowie den Kreuzkümmel und das Kurkuma. Mit 3-4 Esslöffel Wasser zu einem sämigen Brei verrühren und kurz aufkochen lassen. Die Kartoffeln dazugeben und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. (Man kann die Kartoffeln auch durch eine Kartoffelpresse in die Masalapaste geben). Alles gut verrühren, mit Salz abschmecken und das Koriandergrün untermengen.

Nun die Pfannkuchen mit der Kartoffelmasse füllen und aufrollen.
Dazu habe ich ein Tomatenchutney gemacht und einen grünen Salat...Lecker!
Aber auch Mangochutney passt hervorragend dazu.

"Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen." - Oscar Wilde